Cadiz

Die Historiker bestätigen, dass Cadiz vor mehr als drei Jahrtausendengegründet wurde und es die älteste bewohnte Stadt Europas ist. Seit damals, hat sie vielfältige Wechselfälle des Schicksals, Aufschwünge und Niedergänge erlebt. Marine- und Geschäftsstadt, aber vor allem fröhlich und lebhaft, überrascht Cadiz und zieht die Menschen in seinen Bann. Nicht zuletzt durch seinen besonderen Städtebau, vernünftig, mit den geraden und engen Strassen, hohen Fassaden mit toll verarbeiteten Schmiedegittern, direkt am Meer gelegene Gärten mit grosser botanischen Vielfalt und dieses Meer, dass die „fast“ Insel von Cadiz umringt und umarmt.

Wenn wir durch das Tor Puerta Tierra, an den restaurierten Resten der Stadtmauer entlanggehen und die lange Landzunge, die Cadiz mit dem Festland verbindet, hinter uns lassen, haben wir eine ungewöhnliche Stadt vor uns.

Die barocke Kathedrale mit ihren tollen Kuppeln und einem prunkvollen Inneren, die sich von den meisten der spanischen Kathedralen deutlich abhebt. Gefolgt von der einfachenKathedrale Santa Cruz und dem Durchstreifen der engen und hübschen Altstadt. Besuche in Tempeln oder Museen, alte Plätze (San Juan de Dios, Mina, Constitucion, España, Mentidero), wo der Flamencogesang oder die Karnevalslieder Sie jederzeit überfallen, jeder Platz mit seinem eigenen Stil und Sehenswürdigkeiten. Alles so verschieden und so attraktiv, wie seine historischen Stadtteile Populo und Viña.

Die alte “Gades” war jahrhundetelang der wichtigste Hafen Spaniens, hauptsächlich in Verbindung mit Amerika. Im Jahr 1812 war sie Heimat des spanischen Konstitutionalismus, da sie die einzige Stadt war, die, trotz der Niederlage der Stadt, durch die Truppen von Bonaparte, nicht in französische Hand fiel.

Es lohnt sich der Besuch der neoklassischen Oratoriumkirche San Felipe Neri, in der jener historische Text der ersten spanischen Verfassung (auch unter dem Namen „La Pepa“ bekannt) diskutiert wurde.

Die Kirchen von Cadiz sind fast alle im gotischen oder neoklassischen Stil: San Antonio, El Rosario, Santo Domingo, San Francisco, Santa Catalina, El Carmen,… Der Klassizismus ist auch in vielen der bedeutenden Gebäude präsent, wie z. B. dieKreisverwaltung, eine ausladender Palast, das alte Königliche Gefängnis oder sogar der populäre Tavira Turm mit seiner Dunkelkammer, von wo man die ganze Stadt überschaut.

 Die Museen in einer historisch so reichen Stadt, sind ein anderer Anreiz der im Volksmund als “Tacita de Plata” (Silberschälchen) bekannten Stadt: das städtischeGeschichtsmuseum und vor allem das Archäologie- und Kunstmuseum mit einer exzellenten Gemäldegalerie, eindrucksvollem Archäologiereichtum und einer beachtenswerten, ethnischen Abteilung.

Im Februar hat der hier so berühmte Karnevalsein Hauptquartier im Gran Teatro Falla (Grosses Falla Theater), das kürzlich renoviert wurde und in einem sonderbaren Neumudejarstil erbaut ist. Zum Frühlingsanfang kann man die Prozessionen der Osterwoche bewundern. In seinen engen Gassen des Viña oder Santa Maria Viertels ist es ein faszinierendes Ereignis.Und sowohl im Sommer, als auch im Winter, gibt es kleine Strände, wie den der Caleta oder grosse, wie den der Victoria, der als der beste europäische Stadtstrand ausgezeichnet wurde.
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