Die Beringung der Flamingos, bringt jedes Jahr zahlreiche Teilnehmer zusammen, die bei dieser wissenschaftlichen Arbeit mithelfen. Anlässlich der Beringung der Flamingos, organisiert das Landesumweltministerium eine Gruppe von 20 jungen Freiwilligen aus Andalusien, die dabei die Gelegenheit haben, sich in die Werte und Funktionen dieses Feuchtgebietes zu vertiefen.
Landschaft
Die Lagune von Fuente de Piedra stellt den Grundpegel und natürlichen Abfluss eines grossen Salzwasserbeckens von ca. 15.350 ha. dar.
Man kann es als salziges und steppenartiges Feuchtgebiet bezeichnen, dessen Wasser ein geprägtes Salzmerkmal aufweist, das die Folge der Salzauflösung seiner Substrate ist. Der Pegel der Wasserschicht kann grosse, Jahreszeit bedingte, Änderungen erfahren, die auf die unterschiedlichen Niederschläge der Region zurückzuführen sind. Die Wasserreserven der Lagune verteilen sich auf die direkten Niederschläge auf die Lagune, Wasserabflüsse und das Einsickern in die Wasseradern. Das einzige Entleeren findet durch die Verdunstung statt.
 Die Dynamik der Lagune ist stark an dem Wasserwirtschaftskreislauf gebunden, der nicht nur von der geographischen Lage, sondern auch vom, ins Auge gefasste, Jahr abhängt. Auf diese Weise bestimmen die Wasserwirtschaftseigenschaften der Lagune das ganze Jahr, sowohl die Landschaft, als auch die Biologie der verschiedenen Pflanzen- und Tierarten. Dies natürliche Vergänglichkeit ist der Hauptgrund für das Funktionieren dieses Feuchtgebiets.
Die Salzproduktion dieser Lagune begann in der Zeit der Römer und reichte bis in die 50er Jahre. Diese Industrie ist für die Existenz von Deichen und Kanalresten verantwortlich, die das Wasser abfliessen liessen, um die Salzablagerung zu ermöglichen. Heute ist dies für das Nisten vieler Wasservögel unentbehrlich.
Die Lagune von Fuente de Piedra hat die Voraussetzungen für eine Reproduktionsstätte für Flamingos, was auf der Iberischen Halbinsel einzigartig ist. Wenn die Bedingungen günstig sind, lässt sich hier die bedeutendste Flamingokolonie des gesamten westlichen Mittelmeers nieder.
Gastronomía
Wie in den anderen Dörfern dieses Gebiets von Malaga, sind die Grundlagen der örtlichen Gastronomie die Fleischprodukte, die beim häuslichen Schlachten der Schweine oder aus kleinen Produktionen hergestellt werden, genau wie die gerösteten Brotkrümel und die dicke Gazpacho (kalte Tomatensuppe). Im Frühjahr bilden die Grundlage zarte Bohnen und der Spargel.
Artesanía
Die kunstvolle Erzeugung neigt zur Konditorei häuslicher Herstellung, in der sich das Schmalzgebäck und das Olivenöl, von bekannter Qualität, hervorheben und in Ölmühlen, wie die der Photographie, hergestellt wird.
Lage

Im Nordwesten der Provinz Malaga. Ausdehnung: 1.364 ha. Monatliche Durchschnittstemperaturen: 16º-17ºC. Jährliche Durchschnittsmenge der Niederschläge: Zwischen 440 und 511 mm. Stadtgebiete: Fuente de Piedra
Activitäten
- Vogelkunde (Beobachtung von Vögeln und Wandern): Es wurden Wege angelegt, um die Flamingos aus ca. 1 km Entfernung zu beobachten.
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