In der Geschichte des Gebietes, heben sich zwei weitere Meilensteine aussergewöhnlich hervor: seine enge Verbindung zur Entdeckung Amerikas Ende des XV Jahrhunderts und viel neuer, das Nutzen der Schwefelkieszone durch eine Initiative der Engländer des XIX Jahrhundert. Fast als Verlängerung des vorigen, markiert sie ihre Wesensart mit der Einrichtung eines Punktes wirtschaftlicher Entwicklung, der auch als Polo Quimico (chemischer Pol) bekannt ist. Dies geschah in den 60er Jahren des XX Jahrhunderts.
Landschaft Vor tausenden von Jahren überflutete eine grosse Überschwemmung die Flusstäler der Küste Huelvas. Das anschliessende Sinken des Meeresspiegels, bedeutete den Anfang einer Küstendynamik, in der die Gezeiten, die Meeresströmungen und die Winde Einfluss nehmen. Ihre Aktion schuf einem Küstenperfil mit verschiedenen Ökosystemen Raum: Strand und Dünen, die sich mit Lagunen und etwas eigenem der Atlantikküste und speziell für Huelva charakteristisches ergänzen, den Marismas (Marschlandschaften). Seine Landschaft wechselt je nach Jahreszeit, aber auch je nach Tageszeit. Beim Dunkelwerden und Ebbe sind diese Landschaften wunderschön anzusehen. Dann ist es auch einfach, die Wiesen der Meerespflanzen und Meere des Espartograss zu sehen. Der Nahrungsreichtum zieht eine bedeutende Anzahl an Wasservögeln an, sei es bei der Durchwanderung oder um zu Nisten. Erwähnenswerts sind die Seeschwalben, Löffelreiher und Flamingos. Ebenso überliefert ist die Präsenz des Menschen in der Zone, nicht zuletzt, dank seiner strategischen Lage und dem Mineral-, Salz- und Fischvorkommen. Das Marschland des Odiel, einer der Flüsse, der die breite Flussmündung von Huelva bildet, ist aus diesen Gründen ein einzigartiger Raum, der seine Ernennung Anastasio Senra verdankt. Er war Ökologe und Gründer der Vereinigung Andalus, und wird im Besucherzentrum erwähnt.

Gastronomie
Die köstlichen Fische und Meeresfrüchte sind die Protagonisten auf den Tellern. Aber ausser weissen Krabben, Muscheln und den berühmten Chocos (eine Art Tintenfisch), können Bohnen, Rochen mit Paprika und Thunfisch in Tomate probiert werden, sowie der Nachtisch, eine Pastetenart.
Kunsthandwerk
Es besteht eine Tradition zur Herstellung von Körben, Lederwaren, Schilfwänden, Holzarbeiten und die der Sattlereien.
Lage

Lage: Westlich der Stadt Huelva, in der Nähe des Stadtkerns. Ausdehnung: 7.185 ha. Höhe: Zwischen 0 und 3 Metern über dem Meeresspiegel. Monatliche Durchschnittstemperaturen: 11ºC (Januar) - 25ºC (August). Jährliche Durchschnittsmenge der Niederschläge: 520 mm. Stadtgebiete: Huelva, Gibraleón, Aljaraque und Punta Umbría
Aktivitäten
- 4 x 4 Off-Road Strecken
- Bootsfahrten mit geführten Besuchen im Landschaftsinneren
- Ausritte zu Pferd
- Aktivitäten auf dem Wasser
- Fahrradtourismus
- Sportfischerei
- Vogelbeobachtung. Speziell empfohlen im Netz der Beobachtungsstellen
|